Servus miteinander!
Ende Februar, Anfang März musste ich mal wieder raus. Raus aus dem verregneten und grauen Deutschland. Zusammen mit Arne, welcher mich schon nach Kroatien begleitet hatte, flog ich für eine Woche auf die italienische Vulkaninsel Sizilien im Mittelmeer. Im folgenden Beitrag widme ich mich der Nordküste, welche bei weitem nicht so bekannt und fotografiert ist, wie die Ostküste rund um Taormina. Aber auch Messina – Palermo hat seine schönen Ecken. Außerdem war während unseres Aufenthalts die Strecke zwischen Messina und Taormina gesperrt. Die vielen, heftigen Unwetter im Winter haben einen ordentlichen Schaden hinterlassen.
Da die „InterCity Notte“ und „Intercity“ nach Syrakus dadurch ausfielen, fuhren nach Palermo ausschließlich Doppelgarnituren und Acht-Wagen-Züge. Irgendwann später, zeige ich euch dann noch meine Bilder der FCE. Allerdings seid ihr ja über diese Strecke bereits von Tobias Reisky ausführlich aufgeklärt worden. Ein großer Grund unseres Besuchs war der Fakt, dass Trenitalia und der Staat planen, die gesamten Küstenstrecken in Tunnel zu verlegen. Diese Tunnelbauarbeiten sind zwar an der Ostküste schon weiter fortgeschritten als im Norden, werden sich allerdings noch ein paar Jahre hinziehen.
hier geht es noch zum Beitrag von Tobi zur Insel und FCE:
Und jetzt viel Spaß beim durchstöbern meiner Bilder.

Am gezeigten Motiv verpassten wir zwar den IC 736, sind aber dafür aus der Gegenrichtung vom verspäteten ICN 1957 überrascht worden. In der Ferne ist der bekannte Felsen von Cefalù zu sehen.

Etwas später folgte der IC 730 aus Palermo, welcher sich hier an einem Strand präsentierte. Aufgrund der angesprochenen Sperrung sind die „InterCity“ zwischen Palermo und Messina zu dieser Zeit mit zwei Garnituren gefahren, da die Zugtrennung in Messina weggefallen ist.

Auf dem Weg zum nächsten Motiv fiel uns dieser Blick aus dem Auto auf, welcher sogleich mit einem „Pop“-Triebzug umgesetzt wurde.

Zwischen zwei Tunneln liegt bei Finale ein Bahnhof, welchen der „InterCity Notte“ gerade durchquert. Auch diese sind dank der Sperrung mit acht statt vier Wagen unterwegs gewesen.

Das schönste an den Motiven direkt am Meer, ist das ständige Meeresrauschen, welches man dank des wenigen Verkehrs entlang der Bundesstraße richtig genießen kann.

Etwas Glück hatten wir bei diesem Foto eines weiteren Nachtzugs. Dieser kam bereits 20 Minuten vor Plan am Motiv durch gefahren und wir hätten ihn fast verpasst. Auch hier ist, wie beim ersten Motiv, die imposante Autobahnauffahrt zu sehen.

Zum Tagesausklang positionierten wir uns noch bei Calavà. Das Dorf liegt zwischen großen Felsen direkt am Meer. Von hier aus hat man auch einen schönen Blick auf die vielen kleinen Vulkaninsel vor der sizilianischen Küste. Im Abendlicht betrat der IC 723 aus Rom die Bühne.
Ich hoffe, euch hat dieser kurze Ausflug in den Süden gefallen. Bald gibt es dazu mehr. Bis zum nächsten Mal.
Grüße, Max!

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