Servus miteinander!
Vor etlichen Jahren war das Kultfahrzeug NE81 ja noch bei ein paar EVUs, vor allem in Baden-Württemberg aktiv im Einsatz. „SWEG“, „WEG“ oder „Schwäbische Alb-Bahn“ (um nur ein paar zu nennen) setzten regelmäßig auf die kurzen Diesel-Triebwagen. Doch nach und nach sind die Einsatzgebiete immer weniger geworden. Zunächst einmal stellte die SWEG den NE81-Einsatz ein. Dann ist die „Wieslauftalbahn“ im Jahr 2024 von einer schlimmen Überschwemmung heim gesucht worden, wobei alle fünf verbliebenen NE81 im Bestand der WEG fast schrottreif beschädigt worden waren (dazu in einem anderen Beitrag mehr). Im Jahr 2025 kaufte die „SAB“ die beschädigten Triebwagen auf und restauriert diese nun oder nutzt sie als Ersatzteilspender. Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass die „Schwäbische Alb“ wohl das letzte Stammeinsatzgebiet der vier-Achsen Renner sein wird. Und bis zum heutigen Tag ist das auch so geblieben.
Die „SAB“ ist mittlerweile im Besitz von acht VT, drei VS und einem Beiwagen, wobei die Steuerwagen ehemalige „HzL“-Steuerwagen sind welche noch im alten Design beim neuen EVU im Einsatz sind. Wer mehr über die Strecke erfahren will, kann sich gerne auch den Beitrag von Tobias Reisky durchlesen:
- Die noch tief stehende Morgensonne gestaltete die Motivsuche nicht gerade einfach. Zudem sind wir direkt zu Beginn von einer Doppeltraktion aus VT und VS überrascht worden, wobei der VS sogar noch den ehemaligen HzL-Lack trägt. Leider war der Schatten hinter Goamdingen noch nicht ganz von der Strecke runter gewandert.
- Auch im Seckachtal stand die Sonne für den Zug nach Ulm noch nicht hoch genug und das Tal lag noch im Schatten. Nach etwas klettern fand ich dennoch einen Standpunkt, von wo aus sogar die markanten Gebäude von Trochtelfingen zu sehen waren. Im Sommer dürfte sogar noch mehr Frontlicht und weniger Schatten vorhanden sein.
- Tobi hat euch den Blick auf das Örtchen Offenhausen in seinem Beitrag ja bereits aus der Kameraperspektive gezeigt. Mit der Drohne ein paar Meter höher sieht es dann so aus:
- Der Streckenabschnitt Trochtelfingen – Engstingen hat motivlich nicht ganz so viel zu bieten wie die restlichen Teile der SAB. Die Strecke ist frisch geschottert und ein aufgebockter, weißer Kabelkanal verläuft direkt neben den Gleisen. Aber nach etwas suchen fand wir hinter Engstingen einen Blick auf die Stadt welcher uns zusagte.
- Schloss Grafeneck darf bei einem Besuch in der „schwäbischen Alb“ nicht fehlen. Nach unserem Stand ist das Bauwerk mittlerweile eine Gedenkstätte an den 2. Weltkrieg. VT129 befindet sich zum Zeitpunkt der Aufnahme im Anflug auf Marbach.
- Der Ortsblick Marbach wächst leider auch immer mehr zu. Nur noch minimal ist das Gestütsmuseum Marbach zu erahnen. Der Funkmasten am rechten Bildrand gehört zum neuen Bahnübergang Marbach, wobei der alte vor ein paar Jahren bei einem heftigen Bü-Unfall zerstört wurde.
- Besonders entzückend finde ich die vielen restaurierten Bahnhofsgebäude entlang der Strecke. Vom Bahnsteig ist in Marbach nicht mehr viel zu sehen. Bei längeren Zügen könnte es für Fahrgäste schnell einen Abstieg ins Gebüsch geben. Kurz vor dem Bahnsteig befindet sich eine Ausweichmöglichkeit, wo auch planmäßig zwischen Zugfahrten gekreuzt wird.
- Hinter Münsingen machen sich die Triebzüge dann auf den Weg ins Trockental.
- Vom Trockental schlängelt sich die Strecke dann ihren Weg durch das Tal der Schmiech, welche in der unteren Bildhälfte zu sehen ist. Beim Aufsuchen des Fotostandpunktes dachten wir nicht, dass man vor Ort sogar aus dem Sitzen von einer Bank aus fotografieren kann.
- Am Nachmittag lässt sich bei Trochtelfingen erneut die Seckach mit ins Bild bringen, welche hier zu einer ehemaligen Mühle unter der Bahnstrecke hindurch geleitet wird. Das große Gebäude hinter VT129 beinhaltet neben einem Bauhof auch die Stadtkapelle.
- Vor unserer Abreise zum Hotel nach Reutlingen, entdeckten wir noch relativ spontan diesen Blick auf die Strecke zwischen Bronnen und Mariaberg. Im Vordergrund mäandert wieder die Lauchert durch das Tal.
Ich habe oben ja bereits die „Wieslauftalbahn“ erwähnt. Auch um diese hat sich Kollege Reisky bereits vor ein paar Jahren gekümmert. Während des selben Urlaubs statten wir der Strecke erneut einen Besuch ab. Was dabei an Bilder rum gekommen ist, seht ihr in meinem nächsten Beitrag.
Grüße, Max!











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