Nachdem wir zwei Tage zwischen Nis und Dimitrovgrad verbracht hatten und sowohl Dennis, Dominik und ich bis Dienstag Urlaub hatten, wollten wir noch einen Tag länger in Serbien bleiben. Zumal das Wetter noch gut sein würde. Für Dienstag sollte es dann abkacken, dann kann man den Tag gut zum Heimfahren nutzen.

Von Nis aus sollte es in den Norden gehen in das Streckennetz um Zajecar. Aber in der Früh kommt erstmal ein Triebwagen von Zajecar nach Nis herunter, den wollten wir natürlich auch noch mitnehmen.

So kam bei Nisevac der von Metrowagonmasch in Russland gebaute 711-032 als Re2741 in Richtung Nis angefahren.

 

Der Zug wurde verfolgt und so gelangte im Bahnhof von Gramada ein weiteres Bild. Die serbische Eisenbahn besitzt von diesen 2011-2014 gebauten Triebwagen insgesamt 39 Stück.

 

Im Anschluss fuhren wir Richtung Norden nach Zajecar, ein Güterzug konnte uns nicht entgegen kommen, da nach der Kreuzung in Svrilig ein SKL mit Gleisbaurotte ausgefahren ist.
Wir wollten uns noch um den Triebwagen aus Majdanpek kümmern, das erste Bild war aber ein Wolkenschaden, das zweite hier in Rgotina klappte dann aber perfekt.
710-009 fuhr als Re2761 in Richtung Zajecar.

 

Die Nachfrage beim Fahrdienstleiter Rgotina ergab in einer Stunde einen Güterzug aus Bor-Teretna. Wir haben uns mal den Bahnhof Zagrade angeschaut und für gut befunden. Ein bisschen Bewuchs beseitig und schon kam der Zug. Das hat wirklich nicht lange gedauert. 664-106, eine der Mietloks von der slowenischen Staatsbahn, kam mit einem schönen gemischten Kesselzug in den nicht mehr besetzten Bahnhof eingefahren.

 

Viele Motive gibt es wegen Bewuchs leider nicht an der Strecke. So wurde es nochmals der Bahnhof Rgotina. Diesmal mit dem alten Güterschuppen. Der Zug musste zur Befehlsübermittlung anhalten, da konnten wir den Lokführer fragen ob er nach Nis fährt. Die Antwort war „Prahovo“, was für uns jetzt etwas blöd war, da wir an der Strecke keine Kenntnis hatten. Das Bild ging dann auch in die Hose, da der Zug etwas zu schnell war und wir das Hochstativ nicht mehr aufbauen konnten. Aber immerhin zwei tolle Bilder von Güterverkehr mal nicht zwischen Nis und Dimitrovgrad. Hat sich gelohnt.

 

Anschließend wollten wir uns wieder um die Schweden kümmern. Für den zug nach Majdanpek gibt es gar nicht so viele Motive. 2016 bei meinem ersten Besuch konnte in der Ortsdurchfahrt Rgotina ein schönes Bild gemacht werden. Damals waren die Triebwagen noch blau-weiß. Daher wurde der 710-009 als Re2762 nochmals hier abgewartet.

 

Hier das Vergleichsbild vom 12.04.2016. 710-004 war damals als PT2752 auf dem Weg nach Majdanpek. Das Anwesen rechts unten hat einen Metallzaun erhalten und die Straßenbeleuchtung hat ein Update bekommen. Sonst hat sich nicht viel verändert.

 

Ein weiteres Bild des Zuges gelang oberhalb von Slatina, hier wurde das Andreaskreuz ins Bild genommen.

 

Das Abschlussbild unterhalb von Bor-Teretna gelang dann noch aufgrund meiner Ortkenntnis. Hier rollt der Triebwagen durch die von den Abraumhalden der Kupfermine in Bor verseuchte Landschaft.

Wir wollten noch weiter in Richtung Majdanpek. Doch leider wurde das aufgrund des niedrigen Sonnenstandes leider nichts mehr. Die Straße nach Majdanpek ist dabei auch sehr abenteuerlich und langsam.

Das wars dann auch schon wieder mit der Berichterstattung aus Serbien. Am letzten Urlaubstag könnte in Slowenien noch etwas Sonne sein, deshalb sind wir dann direkt in Richtung Heimat gefahren.


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